Retinopathie-Screening in der Praxis Gelnhausen

Diabetische Retinopathie – Netzhaut-Screening

Die diabetische Retinopathie gehört zu den häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus. Im Laufe des
Lebens kann etwa jeder dritte Mensch mit Diabetes Veränderungen an der Netzhaut entwickeln.

Da eine diabetische Retinopathie insbesondere im Frühstadium häufig keine Beschwerden verursacht, sind
regelmäßige Kontrollen der Augen besonders wichtig. So können Veränderungen möglichst früh erkannt und
bei Bedarf weitere Untersuchungen oder Behandlungen eingeleitet werden.

Früherkennung in unserer Praxis

Die Medizin entwickelt sich stetig weiter. Unser Anliegen ist es, diese Entwicklungen sinnvoll in unsere tägliche
Arbeit einzubeziehen und Ihnen eine moderne und zuverlässige Versorgung zu ermöglichen.

Seit Kurzem können wir in unserer Praxis ein Verfahren zur Früherkennung möglicher Veränderungen der Netzhaut
anbieten. Die dabei aufgenommenen Netzhautbilder werden mithilfe einer künstlichen Intelligenz (KI) analysiert und
anhand umfangreicher medizinischer Daten ausgewertet.

Die Auswertung kann Hinweise darauf geben, ob Veränderungen bestehen, die im Zusammenhang mit einer
diabetischen Retinopathie stehen können. Die Untersuchung dient damit der Früherkennung und ersetzt keine
weiterführende augenärztliche Untersuchung.

Informationen zur Untersuchung

Eine Erweiterung der Pupillen durch Augentropfen ist für die Untersuchung nicht erforderlich. Sie können die
Praxis anschließend selbstständig verlassen und auch selbst nach Hause fahren.

Die Untersuchung kann nach Absprache im Rahmen Ihres Praxisbesuchs durchgeführt werden. Dadurch ist für
das Screening in der Regel kein zusätzlicher Termin beim Facharzt erforderlich.

Nach der Untersuchung erhalten Sie eine verständliche Auswertung der Ergebnisse und eine Einschätzung,
ob Hinweise auf eine diabetische Retinopathie bestehen.

Die Untersuchung ist eine Selbstzahlerleistung und wird mit 45 Euro berechnet. Eine Kostenübernahme durch
die gesetzliche Krankenversicherung erfolgt in der Regel nicht.

KI = Künstliche Intelligenz

Bei Fragen zur Untersuchung sprechen Sie uns gerne an.

April, April, der macht, was er will!

Die Tage werden wieder länger und die Temperaturen klettern langsam über die zwei-stelligen Zahlen hinaus.
Mitte April startet nun auch wieder die Spargelzeit.

„Studien haben gezeigt: Spargel erhöht die Glukoseaufnahme der Körperzellen und regt die Insulinproduktion an. Eine natürliche und leckere Art also, die Diabetes-Therapie zu ergänzen. Mit seinem niedrigen glykämischen Index wirkt das Stangengemüse außerdem kaum auf den Blutzuckerspiegel.“ – Quelle Accu-Chek – Ratgeber Diabetes

Aufgrund seiner großen Mengen an Purinen, die in Harnsäure umgewandelt werden, sollten jedoch an den Nieren erkrankte Menschen die Verzehrmengen an Spargel gering halten.

Um Ihnen eine Ersatzvariante zur sonst sehr fettreiche Sauce Hollandaise zu geben:
3 Eigelb mit 120ml Gemüsebrühe und einem halben Teelöffel Kurkuma über einem heißen Wasserbad cremig schlagen. Von der Hitze nehmen, nach und nach 150g fettarmen Joghurt & 1 Teelöffel Senf unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt servieren.

 

Guten Appetit!